Am 11.–12. November 2025 habe ich zum ersten Mal die „This is Marketing Messe“ in der Festhalle Frankfurt besucht – zwei Tage, die unterschiedlicher nicht sein konnten.
Im Vorfeld konnte man sich für Masterclasses eintragen (und einen Platz sichern) – für Themen, die einen interessieren und bei denen man gerne mehr wissen möchte. Einige Speaker kannte ich nicht (was kein Maßstab sein soll – ich bin offen für Neues) und so wählte ich Themen rund um Personalbrands, Premium Branding, LinkedIn und Webdesign.
Ich bin ja meist doch in meinem Studio und per Remote mit Leuten in Kontakt, umso mehr hat es mich gefreut, wieder ein bisschen zu networken und neue Impulse zu bekommen. Das Konzept klang spannend: eine große Mainstage und fünf Masterclass-Stages (E-Com-Stage, AI/Tech-Stage, Masterclass Red/Yellow/Blue-Stages) plus eine Messe mit Foodcourt rundeten das Programm ab. Auf der Mainstage waren bekannte Expert*innen der Branche wie Judith Williams (bekannt aus „Höhle der Löwen“), Marcel Knopf (Gründer der TIM/Onepage), Dain Walker u. v. a.
Im Vorfeld konnte man sich für Masterclasses eintragen (und einen Platz sichern) – für Themen, die einen interessieren und bei denen man gerne mehr wissen möchte. Einige Speaker kannte ich nicht (was kein Maßstab sein soll – ich bin offen für Neues) und so wählte ich Themen rund um Personalbrands, Premium Branding, LinkedIn und Webdesign.
Ich bin ja meist doch in meinem Studio und per Remote mit Leuten in Kontakt, umso mehr hat es mich gefreut, wieder ein bisschen zu networken und neue Impulse zu bekommen. Das Konzept klang spannend: eine große Mainstage und fünf Masterclass-Stages (E-Com-Stage, AI/Tech-Stage, Masterclass Red/Yellow/Blue-Stages) plus eine Messe mit Foodcourt rundeten das Programm ab. Auf der Mainstage waren bekannte Expert*innen der Branche wie Judith Williams (bekannt aus „Höhle der Löwen“), Marcel Knopf (Gründer der TIM/Onepage), Dain Walker u. v. a.
Tag 1: Gemischte Gefühle, Kopfhörerchaos, Betongold und Personalbrand-Highlights mit Judith
Zuerst möchte ich sagen, dass mein Tag nicht so grandios startete (erst geblitzt worden, keinen Parkplatz gefunden und die U-Bahn verpasst – gibt solche Tage). Ich dachte nur: abhaken, weiter geht’s. Die Ticket-Akkreditierung und Garderobe liefen reibungslos, trotz Menschenauflauf am Empfang mit freundlichem TIM-Personal. Alle Besucher:innen haben ein Bändchen bekommen, auf dem die Daten elektronisch gespeichert wurden (Allgemeiner Zugang zum Gelände und zu den gebuchten Stages).
Ich kam gerade rechtzeitig, um Judith Williams’ Auftritt zu sehen – extrem inspirierend und voller Aha-Momente. Dazu schreibe ich euch weiter unten noch mehr (Spoiler: es war richtig, richtig gut!).
Danach ging es weiter zur Yellow Masterclass, ein paar Stockwerke höher. Alle Stages waren in einem großen Saal. Der Raum quoll über vor Menschen, und ich hatte trotz App erst einmal kurz ein Orientierungsproblem, wo genau ich hin muss. Die Zeit rannte, denn ich musste meine nächste Stage finden.
Es gab ein Problem mit der Ausgabe der Kopfhörer. Ja, richtig gelesen – ein (für mich) neues Konzept: die sogenannten Silent Stages werden mit Kopfhörern besucht, die den jeweiligen Kanal (nach Farbe der Stage) übertragen. So ist es möglich, dass diese fünf Masterclasses in einem großen Saal mit guter Akustik besucht werden können (wenn die Technik mitspielt).
Ich hatte mir einen Platz bei Maximilian Modl (CEO des Newsletter-Anbieters BREVO) gesichert. Die Schlangen vor den Kopfhörern waren episch lang, und der Vortrag sollte in zehn Minuten beginnen. Keine Chance, dass ich rechtzeitig welche bekomme. Also musste ich ohne Kopfhörer in den Vortrag gehen und klar: ich habe kaum etwas verstanden und versuchte, Lippen zu lesen. Meine Texterin Lena Block wollte sich den Vortrag eigentlich auch anschauen (war aber leider krank) – Grüße gehen raus! 🧡
Der nächste Vortrag, in dem es um Finanzanlagen (Mallorca-Immobilien) ging, war ein echter Fehlgriff und ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte (leider). Die Themen waren im Vorfeld nicht immer ganz greifbar – das würde ich mir bei der nächsten TIM etwas detaillierter wünschen. Die geringe Zuschauerbeteiligung sprach Bände. Andere Stages wiederum brachen aus allen Nähten. Dass ich auch ohne Buchung woanders rein gehen kann, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Tag 2: Personalbrand-Strategie für LinkedIn, Renate GPT und Dain Walker aus Down Under
Inzwischen hatte ich mich am Tag 2 eingegrooved und ein Gefühl für die Abläufe der Messe bekommen. Die Auswahl an Speaker*innen war diesmal interessanter für mich und ich war besser vorbereitet.
Sehr gut gefallen hat mir Jule Peters von der PEOPLE BRANDING COMPANY mit ihrem Thema „Deep Dive in den LinkedIn-Feed 2026 – Wie du den Algorithmus wirklich knackst und nachhaltig Reichweite erzielst“.
Ihre Kernaussage war u. a.: Menschen folgen Menschen, nicht Marken.
Man sollte den Fokus auf relevanten Content behalten und weniger zum Selbstzweck posten ohne richtige Strategie. Mehrwert zu liefern, um den Expert*innenstatus zu untermauern, wird immer wichtiger – in Form von Erfahrungsberichten, Analysen, Einordnungen zu einem Thema oder eigenen originellen Gedanken (z. B. Prognosen).
Auch aktuelle, relevante Nachrichten aus dem LinkedIn-Feed aufzugreifen und eine eigene Perspektive sowie Haltung zu zeigen, wird entscheidend sein. Das können auch Schnappschüsse aus dem Business-Alltag sein, bei denen man Kontext zu aktuellen Nachrichten miteinbezieht oder eine generelle Haltung zu Themen wie Nachhaltigkeit, Leadership etc. zeigt. Storytelling und Community-Building werden auf LinkedIn ebenfalls immer wichtiger. Hier werden u. a. deine persönliche Werte, deine Einstellungen, Mehrwert mit relevantem Content für deine Zielgruppe auf LinkedIn immer wichtiger –
Um Jule zu zitieren: „Menschen folgen Menschen und keinen Brands“. Was auch wieder die Wichtigkeit deiner Personalbrand zeigt. Nutze das für dich, in deinem stärker werdenden Wettbewerbsumfeld und mache dich dadurch weniger austauschbar.
Felix Werner von Landeseiten.de gab im Anschluss Tipps auf der Yellow Stage, wie man über Webseiten mehr Anfragen generieren kann, über die richtige Zielgruppenansprache und wie wichtig es ist, sich in der Masse abzuheben. Er zeigte Projektbeispiele seines Unternehmens und betonte die Bedeutung einer guten Nutzerführung (Stichwort: Kontaktformulare). Vor allem hier kann man mit gutem Personalbranding punkten.
Auf der AI-Stage hob ich besonders die Session von Susanne Renate Schneider (Renate GPT) hervor, die mit ihrem Vortrag „Prompt like a Pro“ Tipps und Tricks rund um Chat GPT teilte. Es ging vor allem um das gute und schlechte Prompten und wie man in den Einstellungen des Tools präzisere Ergebnisse erzielen kann.
Mein Fazit und Personalbrand-Highlights
Erstes Highlight war für mich Dain Walker, ein australischer Brand Designer, einer der großen Speaker der ThisIsMarketing, auf den ich mich besonders gefreut hatte. Ein Designer wie ich führte auf der großen Bühne seine Zuschauer durch moderne Marken- und Personalbrand-Design-Themen.
„People don’t want perfection anymore. They want proof of humanity.” (Dain Walker)
Ein Designer mit Ecken und Kanten. Alle hörten gebannt zu, während er durch die moderne Markenarchitektur der Gegenwart führte. Er zeigte auch die verschiedenen kreativen Archetypen (z. B. The Motivator, The Entertainer) und welchen Einfluss sie auf Kern, Design und Zielwirkung haben. Sehr spannend finde ich, und ich wende das auch auf die Personalbrands, also die Personenmarken meiner Kund*innen an. Wichtig: Werte und Identität zeigen. Man muss nicht „alle“ ansprechen, aber genau die erreichen, die zur Marke passen.
Highlight Nummer 2:
der Auftakt mit Judith Williams und ihrem Vortrag „Future Proof Branding: Purpose, People & Power“. Judith zog ihr Publikum sofort in den Bann – ihre Female Power, Expertise und ihr Weg als Unternehmerin waren spürbar. Seit 2014 ist sie eine der Investor*innen des VOX-Formats „Höhle der Löwen“, eine der erfolgreichsten Unternehmerinnen Deutschlands mit eigener Beauty Brand und engagiert sich für Charity-Projekte (u. a. SOS Kinderdorf).
Sie machte klar: Marken überleben nur, wenn sie echte Spuren im Herzen hinterlassen. Ihre Botschaft traf genau das, was ich in meinem eigenen Business lebe.
Judith verdeutlichte, wie sich Markenführung gewandelt hat: Früher ging es um Kontrolle, polierte Oberflächen und ein Image, das von der Marketingabteilung gelenkt wurde. Heute stehen Kooperation, Werteorientierung, Menschenfokus, Transparenz und Community im Vordergrund.
Kein Trend, sondern echter Mehrwert für dich
Für mich als Designerin ist das essenziell: In meinen Personalbrand-Designs für Immobilienexpertinnen und Business-Expertinnen geht es genau darum, Persönlichkeit und Expertise sichtbar zu machen – über Logo hinaus, bis hin zu Look & Feel, Webdesign und Social-Media-Auftritt. Alles folgt einem roten Faden, der authentisch erzählt, wer die Person ist und wofür sie steht.
Um es mit Judith Worten zu sagen: „Future Proof beginnt bei dir.“
Wenn Menschen sich für dein Business interessieren sollen, ist es wichtig, eine eigene Love Brand zu kreieren. Eine Love Brand – bzw. eine gut gemachte Personalbrand – ist mehr als gutes Design: Sie ist eine Marke, zu der Menschen eine echte emotionale Bindung aufbauen – sie fühlen sich angezogen, nicht nur interessiert. Genau diese Verbindung möchte ich für meine Kund*innen schaffen.
Manchmal passt einfach alles
Bei Immobilienmaklerinnen Anne Löwenstein aus Seedorf war das genau so. Anne bringt von Natur aus viel Herz, Offenheit und Nähe mit, und ihr Auftritt sollte genau das widerspiegeln: freundlich, professionell – und trotzdem ganz sie selbst.
Herausgekommen ist ein Auftritt, der nicht laut sein muss, um aufzufallen. Sondern echt. Persönlich. Genau das macht ihn stark. Ich liebe solche Projekte – weil sie zeigen, dass gutes Design mehr ist als Ästhetik. Es ist Haltung.
Inzwischen hat sie ein Team aufgebaut und ist nicht mehr aufzuhalten. Und es entsteht immer dann, wenn alle gemeinsam das Beste aus einer Marke herausholen. 🧡
Eine Love Brand schafft Vertrauen, löst Emotionen aus und schafft echte Verbindungen
Für Maklerinnen und Business-Expertinnen bedeutet das: Kund*innen kaufen nicht nur eine Dienstleistung, sondern das sichere Gefühl, in den besten Händen zu sein. Die Messe hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, diesen Weg weiterzugehen – bewusst, persönlich und mit Power.
Wenn du bereit bist, aus deinem Business eine echte Love Brand, eine Personalbrand zu machen, die Menschen nicht nur sehen, sondern fühlen, dann begleite ich dich gerne auf dem Weg dahin. Ein Design, das deine Haltung zeigt und dir Sichtbarkeit gibt, entsteht nicht nebenbei.
Wenn du das angehen willst, schreib mir gerne oder buche einen 0€-Design-Checkup-Call (30 Min) bei mir.
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